Jan 11 2012

Nicht ohne Dich!

Pastor Matthias CzeplMose entgegnete dem Herrn: Wenn dein Angesicht nicht mitgeht, dann führ uns lieber nicht von hier hinauf!

2. Mose 33,15

Ihr Lieben!

Nicht ohne Dich! Das war es, was Mose dem Herrn entgegnete. Ohne Dich geh ich hier nirgends hin. Das Volk, das Du mir anvertraut hast … ohne Dich führ ich das nirgends hin. Das ist mir zu störrisch, damit komme ich nicht klar. Ohne Dich bekomme ich das nicht hin!

Nicht ohne Dich! Wirklich? Leider gehen wir wohl oft genug ohne Gott los, oder? Wir können das, wir schaffen das und es ist schon immer gutgegangen.

Nicht ohne Dich! Der Satz scheint mir ein schönes Motto für das neue Jahr zu sein. Nicht ohne Dich, Vater! Wenn Du nicht mit mir gehst, dann gehe ich nicht weiter. Wenn Du weitergehst, dann bleibe ich nicht sitzen. Wenn Du nach links gehst, gehe ich nicht nach rechts und wenn Du aufwärts gehst, gehe ich nicht abwärts.

Nicht ohne Dich! Ich möchte in Deiner Nähe sein, Deine Liebe spüren, Deinen Weg wissen, Deine Liebe verspüren, Deine Ruhe kennen, Deine Freude empfinden, Deine Hoffnung sehen. Ich möchte in Deiner Nähe sein, geborgen bei Dir!

Nicht ohne Dich! Ich möchte ein Leben in Deiner Geborgenheit leben, von Dir getragen werden, mit Dir durch mein Leben stapfen und wissen, Du bist bei mir. Ich möchte Deine Kraft verspüren, Deine Zuversicht!

Nicht ohne Dich!

Ich wünsche Euch ein gesegnetes neues Jahr 2012 in dem wir ganz neu diese Gemeinschaft mit unserem Vater erleben werden!
Euer Matthias Czepl

Dez 03 2011

Weihnachten – anders als erwartet

Er wird Immanuel genannt werden. Das heißt, Gott ist mit uns.

 Matthäus 1, 23

 

Was haben zum Beispiel die Sterndeuter an Weihnachten erwartet? Sie hatten den Stern des neugeborenen Königs der Juden aufgehen sehen und waren ihm aus dem Osten gefolgt. Wenn ein König, dann müsste er doch im Palast in Jerusalem zu finden sein…. War der Stern tatsächlich über dem Palast des Herodes stehen geblieben? Oder haben die „Weisen“ aufgrund ihrer Erwartung ( wo sonst sollte ein König geboren werden ) in der Hauptstadt gesucht? Ich glaube nicht, dass der Stern sie nach Jerusalem geführt hat, denn „der“ wusste ja, wo der neugeborene König zu finden sein würde.

Was erwarten wir von Weihnachten?

Man wünscht sich gerne einen besinnlichen Advent und Frohe Weihnachten. Insgeheim erhoffen sich viele eine ruhige, friedvolle Zeit, die von Friede, Freude und Liebe geprägt ist. Manchmal hab ich den Eindruck, in dieser Zeit muss die Harmonie untereinander erzwungen werden, Konflikte beiseite geschoben werden. Ja keinen Streit aufkommen lassen, das passt nicht dazu. Wir wollen uns doch beschenken und wertschätzen.

Aber gelingt uns das? Erwarten wir da von uns und anderen nicht Unmögliches? Was das ganze Jahr über schwierig ist, soll jetzt automatisch funktionieren? Ich möchte uns für die diesjährige Advents und Weihnachtszeit Mut machen, nicht das Unmögliche zu erwarten, sondern das Mögliche zu tun. Weihnachten mal anders als erwartet? Lasst uns offen und ehrlich miteinander umgehen, besonders in unseren Familien. Lasst uns unsere Beziehungen vertiefen, auch wenn s mal kracht. Schaffen wir das?

JA – gerade in der Weihnachtszeit, denn

„ Seht! Die Jungfrau wird ein Kind erwarten! Sie wird einem Sohn das Leben schenken und er wird Immanuel genannt werden. Das heißt,  Gott ist mit uns!“ Mt. 1,23

„Gott mit uns“ in unserem alltäglichen Miteinander, das gibt reelle Hoffnung auf ein Frohes Weihnachtsfest!

Eure Maria Tengler

 

 

 

Nov 05 2011

Bleib dran

Pastor Matthias CzeplIch will nicht behaupten, ich hätte dies alles schon erreicht oder wäre schon vollkommen! Aber ich arbeite auf den Tag hin, an dem ich endlich alles sein werde, wozu Christus Jesus mich errettet und wofür er mich bestimmt hat.

Philipper 3, 12

 

Ihr Lieben!

Na, klappt alles? Du siehst die Dinge, die falsch laufen und änderst sie sofort? Gelingt Dir alles, was Du anpackst … und zwar sofort? Nein? Dann bitte nicht verzweifeln. Ich glaube, jeder von uns weiß, das es manchmal länger dauert, bis sich etwas ändert, bis etwas gelingt. Manchmal dauert es sogar richtig lange. Wir verstehen sogar, dass es etwas länger dauert. Nicht das wir das gut finden, aber wir verstehen es und bleiben (so hoffe ich) dran, bis es klappt.

Kleiner Hinweis … genauso ist es auch bei Christen. Paulus schreibt, dass er noch nicht alles erreicht hat, aber auf den Tag hinarbeitet. Er bleibt dran.

Nein, liebe Freunde, ich bin noch nicht alles, was ich sein sollte, aber ich setze meine ganze Kraft für dieses Ziel ein. Indem ich die Vergangenheit vergesse und auf das schaue, was vor mir liegt, versuche ich, das Rennen bis zum Ende durchzuhalten und den Preis zu gewinnen, für den Gott uns durch Christus Jesus bestimmt hat.  Phil. 3, 13-14

Paulus feuert uns richtig an! Bleibt mit mir dran! Sucht die Beziehung zu Gott und lasst Euch nicht abhalten, ein Leben mit Gott zu führen. Setzt alles auf die Karte „Beziehung zu Gott“ … und haltet durch. Setzt Eure Kraft nicht an den falschen Stellen ein. Nehmt all Eure Kraft um Eure Beziehung zu Gott zu stärken.

Bleibt dran!

Viel Kraft und Ausdauer wünscht Euch

Euer Matthias Czepl

 

 

 

Sep 28 2011

Hab Mut

Pastor Matthias Czepl

Ich habe euch das alles gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben. Aber habt Mut, denn ich habe die Welt überwunden.

Johannes 16, 33

 

 

 

Ihr Lieben!

Du bist Christ? Du glaubst an Gott? Dann kann Dir ja nichts mehr passieren, oder? Das wäre schön. Solltest Du das bisher geglaubt haben … dass stimmt leider nicht. Selbst Jesus sagt uns das. „Auf der Erde werdet ihr Schweres erleben…“

Er warnt uns. Das Leben ist kein Ponyhof. Denkt nicht, dass wenn Ihr mir (Jesus) nachfolgt, dann werden sich alle Probleme in Luft auflösen. Nein, es werden Schlaglöcher auftauchen, mal kleiner, mal größer. Für Christen ändern sich die Umstände nicht. Leider.

Aber … auch wenn sich die Umstände nicht ändern, wir haben einen helfenden, einen tröstenden, einen aufbauenden, einen zuhörenden, einen liebevollen, einen geduldigen und starken Gott. Einen der uns anfeuert und sagt: Ja, da kommt Schweres, aber ich habe die Welt überwunden. Ich habe bereits gesiegt und … mein Geist wohnt in Dir!

Jesus sagt uns zu, ich weiß, was Du durchmachst, ich weiß, was Du fühlst, ich habe das auch schon erlebt und ich bin bei Dir.

Und ich versichere euch: Ich bin immer bei euch bis ans Ende der Zeit.  Matthäus 28, 20

An mich (Jesus) kannst Du Dich anlehnen, ich steh Dir zur Seite, ich bin der, auf den Du Dich verlassen kannst, ich bin der, der an Dich glaubt und Dich anfeuert, ich bin der, der Deine Tränen trocknet, ich bin der, der Dich bedingungslos liebt, ich bin der, der mit Dir durch Dick und Dünn geht. Ich bin bei Dir!

You never walk alone!

Euer Matthias Czepl

 

Jul 30 2011

Gerettet

Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.

 Johannes 3, 17

 

Ihr Lieben!

Habt Ihr diesen Satz eigentlich schon mal so richtig wirken lassen? Gott hat seinen Sohn gesandt, um die Welt, um uns zu verurteilen.  Uuups … ist Euch aufgefallen, dass da ein Wort gefehlt hat? Ja, da hat das NICHT gefehlt. Er hat seinen Sohn nicht gesandt, um uns zu verurteilen, sondern um uns zu retten!

Passiert das uns nicht öfters einmal? Wir sehen uns im Spiegel und urteilen, oder schlimmer, wir verurteilen uns. Du bist nicht gut, du bist ein Versager, du könntest das alles besser, schaffst du das nicht? … Und so weiter und so fort. Nur, Gott verurteilt uns nicht. Er hat seinen Sohn geschickt um uns zu retten.

Zu retten von … von was eigentlich? Einerseits, zu retten von der Herrschaft des Satans, vom Tod, von der Sünde (da fallen uns viele Dinge ein). Andererseits auch zu retten von einem falschen Gottesbild. Ja, unser Gottesbild ist oft viel zu stark auf einen strafenden Gott ausgerichtet. Aber warum schickt Gott seinen Sohn dann nicht, um uns zu verurteilen? Ihr bösen Menschen. Nur weil ihr sündigt, muss ich meinen Sohn schicken um alles wieder gutzumachen. Worte, die wir nie von Gott gehört haben.

Gott ist Liebe! Er liebt seine Schöpfung und es gibt für ihn nichts schlimmeres, als von seinen Menschen getrennt zu sein. Getrennt zu sein von dem, was er geschaffen hat. Er will seine Menschen retten. Er zeigt uns seine Liebe. Seht, ich sage nicht nur, dass ich Euch liebe, ich zeige es Euch auch!

Gott liebt Dich! Deswegen kam sein Sohn, um Dich zu retten! Ist das nicht wunderbar? Nicht Vorwurf, sondern Liebe, nicht Urteil, sondern Rettung! Einfach wundervoll!

Euer Matthias Czepl

 

 

 

 

 

Jun 25 2011

Such mich

Bittet, und ihr werdet erhalten. Sucht, und ihr werdet finden. Klopft an, und die Tür wird euch geöffnet werden.

Matthäus 7,7

 

Ihr Lieben!

Jesus erklärt es uns in der Bergpredigt. Bitte, Du wirst erhalten. Suche, Du wirst finden. Klopf an, Dir wird geöffnet.

Alles ganz einfach! Oder?

Ja, es ist einfach. Gott hat es uns so einfach gemacht. Nur scheint es uns nicht einfach zu fallen? Such mich, klingt da wie eine unmögliche Herausforderung. Wie soll ich denn Gott finden? Ein Versteckspiel mit Gott zu gewinnen?

Nun, Gott versteckt sich nicht vor uns. Er ist immer da für uns. Das verspricht er uns hier und an vielen anderen Stellen in seinem Buch, der Bibel. Wer mich sucht, der wird mich finden. Die Frage ist eher, suchen wir?

Vielleicht denke ich, dass Gott sich schon finden lässt, aber nicht von mir! Oder ich denke, so wie ich gerade drauf bin, mit all meinen Sünden … da will ich Gott gar nicht suchen. Stell Dir mal vor, der sieht mich!

Dieses Suchen, dass ist unsere Beziehung zu Gott. Unser Ruf nach dem „Ich bin da“. Unser Suchen nach unserem Weg, nach Antworten, nach Liebe, nach Bestätigung, nach Hoffnung, nach Freude, nach Friede, nach einer Umarmung. Auf dieses Suchen wird Gott immer antworten.

Das Suchen, Gottes Nähe suchen, nach Gott rufen … dass ist unser Teil an dem, was er uns verspricht. Sein Teil ist es, dass er da ist. Kein Gott, der sich versteckt. Kein Gott, der erst unsere Opfergaben erwartet. Kein Gott, der erst Rituale benötigt. Ein Gott, der einfach für uns da ist!

Such mich ! Viel Spaß dabei!

Euer Matthias Czepl