Mai 04 2012

Liebe

Pastor Matthias CzeplIhr Lieben!

Diesen Monat möchte ich unter das Motto stellen:

 Das Größte ist die Liebe!

 

1 Wenn ich in den Sprachen der Welt oder mit Engelszungen reden könnte, aber keine Liebe hätte, wäre mein Reden nur sinnloser Lärm wie ein dröhnender Gong oder eine klingende Schelle. 2 Wenn ich die Gabe der Prophetie hätte und wüsste alle Geheimnisse und hätte jede Erkenntnis und wenn ich einen Glauben hätte, der Berge versetzen könnte, aber keine Liebe hätte, so wäre ich nichts. 3 Wenn ich alles, was ich besitze, den Armen geben und sogar meinen Körper opfern würde, damit ich geehrt würde, aber keine Liebe hätte, wäre alles wertlos.

4 Die Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht neidisch oder überheblich, stolz 5 oder anstößig. Die Liebe ist nicht selbstsüchtig. Sie lässt sich nicht reizen, und wenn man ihr Böses tut, trägt sie es nicht nach. 6 Sie freut sich niemals über Ungerechtigkeit, sondern sie freut sich immer an der Wahrheit. 7 Die Liebe erträgt alles, verliert nie den Glauben, bewahrt stets die Hoffnung und bleibt bestehen, was auch geschieht. 8 Die Liebe wird niemals aufhören, selbst wenn Prophetie, das Reden in unbekannten Sprachen und die Erkenntnis vergehen werden.

9 Jetzt erkennen wir nur wenig, und auch unser prophetisches Reden offenbart nur wenig! 10 Doch wenn am Ende das Vollkommene erscheint, wird das wenige aufhören. 11 Als ich ein Kind war, redete und dachte und urteilte ich wie ein Kind. Doch als ich erwachsen wurde, legte ich das Kindliche ab. 12 Jetzt sehen wir die Dinge noch unvollkommen, wie in einem trüben Spiegel, dann aber werden wir alles in völliger Klarheit erkennen. Alles, was ich jetzt weiß, ist unvollständig; dann aber werde ich alles erkennen, so wie Gott mich jetzt schon kennt. 13 Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei bleiben. Aber am größten ist die Liebe.

(1. Korinther 13)

Ich wünsche uns, dass wir diese Liebe Gottes erkennen und weitergeben können!

Euer Matthias Czepl

 

 

 

Apr 03 2012

Wertvoll

Pastor Matthias CzeplDenn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.

Johannes 3, 16

 

Ihr Lieben!

Eine Bibelstelle, die ich immer wieder lesen könnte. Was steckt da nicht für eine Power, eine Kraft dahinter. Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt … Er liebt Dich und mich so sehr, dass sein Sohn für uns gestorben ist.

Ist Dir eigentlich klar, dass der Preis den Gott da bezahlt, der Preis für unsere Sünden ist? Nein, es ist nicht der Preis für unsere Sünden, es ist der Preis für uns! Es ist der Preis für Dich und mich, damit wir auf ewig mit Gott zusammenleben können, wie Adam und Eva im Paradies!

Das Lösegeld für Dich und mich ist:  Ein Jesus!

Ein Lösegeld, das Gott freiwillig bezahlt hat … nein, das er nicht nur freiwillig sondern von ganzem Herzen bezahlt hat. Du, ich, wir sind Ihm dieses Lösegeld wert. Aus Liebe heraus, aus der Sehnsucht nach uns heraus, hat Jesus für uns das Lösegeld gezahlt, sein Leben!

Wenn Du mal wieder über Dich nachdenkst, an Deine Fehler, Deine Sünden, Deine Unvollkommenheit nachdenkst und Dich wertlos fühlen solltest (nur mal als Vermutung) … dann denke doch an diese Textstelle in der Bibel, die Dir zeigt:   DU BIST WERTVOLL!!!  DU BIST GELIEBT!!!

Gott selbst hat Deinen Wert bestimmt und gezahlt. Gott selber hat ein Urteil über Dich gefällt und gesagt, Du bist mir so wertvoll, wie mein eigenes Leben!

Die größte Liebe beweist der, der sein Leben für die Freunde hingibt.   Johannes 15, 13

Ich wünsche uns, dass wir diesen Wert endlich voll und ganz verstehen.

Euer Matthias Czepl

 

 

 

Feb 28 2012

Jubel

Pastor Matthias Czepl… und die Menge um ihn herum jubelte: »Gelobt sei Gott für den Sohn Davids! Gepriesen sei, der im Namen des Herrn kommt! Lobt Gott im höchsten Himmel!«

Matthäus 21, 9

 

Ihr Lieben!

Sie jubelten Ihm zu. Jesus wurde am „Palmsonntag“ von der Menschenmenge mit Jubel, mit Ehrerbietung, mit Begeisterung in Jerusalem begrüßt. Eine Begeisterung, die schnell umschlug. Einige Tage danach hieß es: „Kreuzigt Ihn!“

Die Stimmung kann schnell umschlagen. Selbst Gottes Sohn hat diese Stimmungsschwankungen abbekommen. Menschen jubeln und verdammen. Das geht so schnell.

Auch wir … haben unsere guten und unsere weniger guten Tage. Tage, an denen wir Gott unser Halleluja zurufen und Tage, an denen wir einfach mal ruhig sind, weil wir sauer auf das sind, was passiert ist. Wir sind enttäuscht, weil es nicht so lief, nicht so läuft, wie wir es gerne hätten.

Jesus zog nach Jerusalem ein und jeder erwartete, dass er nun die Herrschaft der Römer beenden würde, dass er jetzt seine Macht, seine Wunder in der Stadt Davids zeigen würde. Und schwupps … er handelte nicht danach. Die Enttäuschung brachte Ihn direkt ans Kreuz.

Wir kennen heute das echte Ende! Die Kreuzigung und die Offenbarung von Gottes Liebe für uns, seine Geschöpfe! Die Auferstehung und den Sieg Gottes über den Satan, für uns, seine Geschöpfe!

Auch wenn unsere Erwartungen an Gott nicht erfüllt werden, auch wenn wir uns enttäuscht fühlen, auch wenn unsere Wege anders verlaufen als geplant … das echte Ende, die Liebe Gottes, der Sieg Gottes … für uns … hat eigentlich immer Jubel verdient. Uns ist das leider nicht immer bewusst!

Einen jubelnden März wünscht Euch

Euer Matthias Czepl

 

 

Jan 31 2012

Vergebung

Pastor Matthias Czepl… und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir denen vergeben haben, die an uns schuldig geworden sind.

Matthäus 5, 12

 

Ihr Lieben!

Wir beten es oft im „Vater unser“ … und vergib mir meine Schuld, so wie ich meinen Schuldigern vergebe. Vergebung, ein großartiges und herausforderndes Wort. Und wie oft kommt der Gedanke hoch „Dem vergeben … niemals!“ und wenn, dann nur aus Gehorsam Gott gegenüber. Und dann auch nur Vergeben, aber nicht Vergessen.

Warum will Gott eigentlich, das wir vergeben? Warum sollen wir Unrecht vergeben? Unrecht ist nun mal falsch und nicht richtig.

Nun ist es so, dass wir Gott um Vergebung unserer Sünden bitten. Wir bitten um Vergebung unseres Unrechts. Und Gott sagt, so wie ich mit meiner Liebe Deine Fehler vergebe, bitte ich Dich, genauso mit den Fehlern umzugehen, die Dich verletzt haben. Warum bittet uns Gott, dass zu tun? Es ist nicht unsere Sache, Recht und Unrecht zu sprechen. Es ist Gottes Sache.

Wenn wir vergeben, geben wir Gott unsere Ansprüche auf Vergeltung ab. Wir vertrauen unsere Schmerzen, Verletzungen, Vertrauensbrüche an Gott ab, damit er Recht sprechen kann, damit er uns heilen kann. Solange wir auf unserem Recht bestehen … sitzen wir auf dem Thron … und nicht Gott.
Vergebung heißt also auch, wir vertrauen Gott und lassen ihn auf unserem Thron sitzen, als weiser Regent und Helfer, als Heiler und Herrscher. Das macht Vergebung zu einem heilenden Akt. Vergebung baut Brücken, zu Gott, zu den Menschen und zu mir selbst. Das ist nicht immer von heute auf morgen erledigt … aber immer segensreich! Darum, egal wie schwierig, lasst uns vergeben und dass ausdauernd.

Einen segensreichen Februar wünscht Euch

Euer Matthias Czepl

Jan 11 2012

Nicht ohne Dich!

Mose entgegnete dem Herrn: Wenn dein Angesicht nicht mitgeht, dann führ uns lieber nicht von hier hinauf!

2. Mose 33,15

Ihr Lieben!

Nicht ohne Dich! Das war es, was Mose dem Herrn entgegnete. Ohne Dich geh ich hier nirgends hin. Das Volk, das Du mir anvertraut hast … ohne Dich führ ich das nirgends hin. Das ist mir zu störrisch, damit komme ich nicht klar. Ohne Dich bekomme ich das nicht hin!

Nicht ohne Dich! Wirklich? Leider gehen wir wohl oft genug ohne Gott los, oder? Wir können das, wir schaffen das und es ist schon immer gutgegangen.

Nicht ohne Dich! Der Satz scheint mir ein schönes Motto für das neue Jahr zu sein. Nicht ohne Dich, Vater! Wenn Du nicht mit mir gehst, dann gehe ich nicht weiter. Wenn Du weitergehst, dann bleibe ich nicht sitzen. Wenn Du nach links gehst, gehe ich nicht nach rechts und wenn Du aufwärts gehst, gehe ich nicht abwärts.

Nicht ohne Dich! Ich möchte in Deiner Nähe sein, Deine Liebe spüren, Deinen Weg wissen, Deine Liebe verspüren, Deine Ruhe kennen, Deine Freude empfinden, Deine Hoffnung sehen. Ich möchte in Deiner Nähe sein, geborgen bei Dir!

Nicht ohne Dich! Ich möchte ein Leben in Deiner Geborgenheit leben, von Dir getragen werden, mit Dir durch mein Leben stapfen und wissen, Du bist bei mir. Ich möchte Deine Kraft verspüren, Deine Zuversicht!

Nicht ohne Dich!

Ich wünsche Euch ein gesegnetes neues Jahr 2012 in dem wir ganz neu diese Gemeinschaft mit unserem Vater erleben werden!
Euer Matthias Czepl

Dez 03 2011

Weihnachten – anders als erwartet

Er wird Immanuel genannt werden. Das heißt, Gott ist mit uns.

 Matthäus 1, 23

 

Was haben zum Beispiel die Sterndeuter an Weihnachten erwartet? Sie hatten den Stern des neugeborenen Königs der Juden aufgehen sehen und waren ihm aus dem Osten gefolgt. Wenn ein König, dann müsste er doch im Palast in Jerusalem zu finden sein…. War der Stern tatsächlich über dem Palast des Herodes stehen geblieben? Oder haben die „Weisen“ aufgrund ihrer Erwartung ( wo sonst sollte ein König geboren werden ) in der Hauptstadt gesucht? Ich glaube nicht, dass der Stern sie nach Jerusalem geführt hat, denn „der“ wusste ja, wo der neugeborene König zu finden sein würde.

Was erwarten wir von Weihnachten?

Man wünscht sich gerne einen besinnlichen Advent und Frohe Weihnachten. Insgeheim erhoffen sich viele eine ruhige, friedvolle Zeit, die von Friede, Freude und Liebe geprägt ist. Manchmal hab ich den Eindruck, in dieser Zeit muss die Harmonie untereinander erzwungen werden, Konflikte beiseite geschoben werden. Ja keinen Streit aufkommen lassen, das passt nicht dazu. Wir wollen uns doch beschenken und wertschätzen.

Aber gelingt uns das? Erwarten wir da von uns und anderen nicht Unmögliches? Was das ganze Jahr über schwierig ist, soll jetzt automatisch funktionieren? Ich möchte uns für die diesjährige Advents und Weihnachtszeit Mut machen, nicht das Unmögliche zu erwarten, sondern das Mögliche zu tun. Weihnachten mal anders als erwartet? Lasst uns offen und ehrlich miteinander umgehen, besonders in unseren Familien. Lasst uns unsere Beziehungen vertiefen, auch wenn s mal kracht. Schaffen wir das?

JA – gerade in der Weihnachtszeit, denn

„ Seht! Die Jungfrau wird ein Kind erwarten! Sie wird einem Sohn das Leben schenken und er wird Immanuel genannt werden. Das heißt,  Gott ist mit uns!“ Mt. 1,23

„Gott mit uns“ in unserem alltäglichen Miteinander, das gibt reelle Hoffnung auf ein Frohes Weihnachtsfest!

Eure Maria Tengler